Kompetenzentwicklung in der Wissensgesellschaft mit Social Software

May 30, 2008·
Marco Kalz
Marco Kalz
,
Ralf Klamma
,
Marcus Specht
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Abstract
Web 2.0 und Social Software sind mittlerweile ein Mainstream-Thema geworden, das in aller Munde ist. Während die Bildungswissenschaft sich schon immer et-was schwer getan hat, aktuellen Trends bei der Nutzung von Technologie für das Lehren und Lernen hinterherzulaufen, ist diese Diskrepanz zwischen Werkzeugen, die Studierende heutzutage nutzen und denen, mit denen sie „professionell“ um-gehen sollen während ihrer Hochschulausbildung so groß wie noch nie. Während man sich in einigen Bibliotheken immer noch mit Mikrofiches auf Literatursuche begeben muss, hat die heutige Generation der Studierenden in ihrer Freizeit meist schon eine große Bandbreite von Werkzeugen kennen gelernt, die man unter dem Begriff „Web 2.0“ abstempeln würde. Der Studienbrief möchte sich, ohne sich groß in eine generelle Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Verwendung von Computern für das Lernen und die Kompetenzentwicklung zu begeben, dieser Realität nüchtern und eher auf eine beobachtende Weise nähern. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Nutzung von Social Software für die individuelle Kompetenzentwicklung und das lebenslange Lernen. Wir sind überzeugt, dass das Internet und hier speziell Social-Software-Anwendungen einen wichtigen Beitrag, wenn nicht sogar die wichtigste Grundlage für die lebenslange Kompetenzentwicklung von Individuen in der Wissensgesellschaft werden wird. Die institutionelle Einbindung dieser Werkzeuge in den klassischen Lehrbetrieb eines Bildungsanbieters ist hingegen nicht im Fokus des Studienbriefes. Für das Verständnis des Studienbriefes ist ein allgemein sicheres Agieren im Internet und die Bereitschaft, sich mit neuen Werkzeugen zu befassen eine wichtige Vorausset-zung. Gerade die Übungsaufgaben, die wir in den Studienbrief integriert haben, sind meist auf praktische Übungen ausgelegt. Begriffliche Schwierigkeiten haben wir versucht, mit einem umfangreichen Glossar am Ende des Textes zu vermeiden.
Type
Publication
. FernUniv.
publications

Kalz, M.; Klamma, Ralf, & Specht, Marcus (2008). Kompetenzentwicklung in der Wissensgesellschaft mit Social Software. FernUniv..

Marco Kalz
Authors
Professor of Educational Technology

I am a researcher in educational technology whose work explores how digital technologies reshape learning, teaching, and educational institutions. My research combines educational technology, learning sciences, feedback research, and critical perspectives on digital transformation.Current areas of interest include peer feedback and feedback literacy, open and networked learning, AI and misinformation in education, digital learning ecologies, and the societal implications of data-driven and platform-based education. Methodologically, my work spans empirical learning research, psychometric scale development, design-oriented research, and conceptual analyses of digital transformation in education.

I am working as a full professor of educational technology and Chief Information/Chief Digital Officer (CIO/CDO) at the Heidelberg University of Education. I serve as associate editor of the International Journal of Artificial Intelligence in Education and editorial board member of the Journal of Computing in Higher Education. I am a senior-fellow of the Interuniversity Center for Educational Sciences (ICO) and the Dutch research school on information and knowledge systems (SIKS). I work as director of the study program E-Learning and Media Education and director of the Heidelberg Centre for Digital Transformation in Education. Over the years I could secure approx. 4 Mio EUR of research funding for my institutions from competitive projects with a total budget of 36 Mio EUR. I have been an invited keynote speaker on more than 60 conferences and events. Besides European projects I am regularly involved in educational innovation and consulting projects with partners inside and outside of my institutions including clients like the International Labour Organisation, United Nations Environment Program, the European Commission, UNESCO, OECD or other international and national organizations.